Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung

Erziehung, Kultur und Information

Racistcampaignposter1In ihrem Artikel 7 verpflichtet die UN-Rassen­diskri­m­inierungs­kon­ven­tion die Ver­tragsstaat­en der Kon­ven­tion zu Maß­nah­men der Erziehung, Kul­tur und Infor­ma­tion zur Ver­hin­derung der Rassendiskri­m­inierung.

Die Bun­desre­pub­lik Deutsch­land hat die Forderun­gen des Übereinkom­mens durch die inner­staatlich anwend­baren Rechtsvorschriften, vor allem durch die rechtliche Gestal­tung der Grun­drechte, erfüllt. Ins­beson­dere ist in Artikel 3 GG die Gle­ich­heit aller Men­schen vor dem Gesetz und das Ver­bot ein­er Benachteili­gung wegen Zuge­hörigkeit zu ein­er bes­timmten Rasse ver­ankert.

 

Artikel 7
Die Ver­tragsstaat­en verpflicht­en sich, unmit­tel­bare und wirk­same Maß­nah­men, ins­beson­dere auf dem Gebi­et des Unter­richts, der Erziehung, Kul­tur und Infor­ma­tion, zu tre­f­fen, um Vorurteile zu bekämpfen, die zu Rassendiskri­m­inierung führen, zwis­chen den Völk­ern und Rassen­oder Volks­grup­pen Ver­ständ­nis, Duld­samkeit und Fre­und­schaft zu fördern sowie die Ziele und Grund­sätze der Char­ta der Vere­in­ten Natio­nen, der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte, der Erk­lärung der Vere­in­ten Natio­nen über die Besei­t­i­gung jed­er Form von Rassendiskri­m­inierung und dieses Übereinkom­mens zu ver­bre­it­en.