Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung

Rechtsschutz und Wiedergutmachung

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In ihrem Artikel 6 garantiert die UN-Rassendiskri­m­inierungskon­ven­tion jed­er­mann effek­tiv­en Rechtss­chutz gegen alle Akte der Rassendiskri­m­inierung sowie die Gewährung von Wiedergut­machung für Schä­den, die durch solche Akte ent­standen sind.

 

Artikel 6
Die Ver­tragsstaat­en gewährleis­ten jed­er Per­son in ihrem Hoheits­bere­ich einen wirk­samen Schutz und wirk­same Rechts­be­helfe durch die zuständi­gen nationalen Gerichte und son­sti­gen staatlichen Ein­rich­tun­gen gegen alle ras­sisch diskri­m­inieren­den Hand­lun­gen, welche ihre Men­schen­rechte und Grund­frei­heit­en im Wider­spruch zu diesem Übereinkom­men ver­let­zen, sowie das Recht, bei diesen Gericht­en eine gerechte und angemessene Entschädi­gung oder Genug­tu­ung für jeden infolge von Rassendiskri­m­inierung erlit­te­nen Schaden zu ver­lan­gen.