Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung

Die Entstehung der UN-Rassendiskriminierungskonvention

Menschenrechte10Das “Inter­na­tionale Übereinkom­men zur Besei­t­i­gung jed­er Form von Rassendiskri­m­inierung” ist das erste weltweite, zwis­chen­staatliche Ver­tragswerk, das den Schutz der Indi­viduen gegen jede Form der Rassendiskri­m­inierung sich­ern soll.

Zwar haben die Vere­in­ten Natio­nen bere­its am 20. Novem­ber 1963 die Erk­lärung zur Besei­t­i­gung jed­er Form von Rassendiskri­m­inierung verkün­det; doch fehlte bish­er eine völk­er­rechtliche Bindung der Staat­en untere­inan­der, die Indi­viduen ras­sisch nicht zu diskri­m­inieren und eine solche Diskri­m­inierung auf ihrem Gebi­ete nicht zu dulden. Diese Bindung wurde durch die UN-Rassendiskri­m­inierungskon­ven­tion her­beige­führt.

Das Übereinkom­men wurde von der Men­schen­recht­skom­mis­sion und dem Wirtschafts- und Sozial­rat der Vere­in­ten Natio­nen aus­gear­beit­et und nach der am 7. März 1966 erfol­gten Annahme durch die XX. Vol­lver­samm­lung der Vere­in­ten Natio­nen zur Zeich­nung aufgelegt.